Skip to content

Mehltheuer

Blick auf das Verwaltungsgebäude

 

Postkarte ehemaliger Gasthof Sächsisch-Bayrischer Hof

 

Die erste urkundliche Erwähnung fällt als ‘malte hora‘ in das Jahr 1418. Es entwickelte sich ein kleiner Ortskern auf der eigenen Gemarkung, bis sich die Gemeinde in den Bereich der angrenzenden Gemarkungen von Fasendorf und Oberpirk auszudehnen begann. 1839 erhielt der Ort seine politische Selbstständigkeit nur wegen des bevorstehenden Bahnbaues und erfuhr durch den Bau der Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn im Jahr 1848 einen Aufschwung. Mit dem Bau der Bahnlinie nach Gera im Jahre 1883 wurde Mehltheuer Knotenpunkt, was die Ansiedlung zahlreicher Eisenbahnbediensteter zur Folge hatte. Die Schaffung des Bahnhofes Mehltheuer bildete die Grundlage für die Ansiedlung von Industrie-betrieben in Bahnnähe, von denen aus heutiger Sicht die Tüllfabrik Mehltheuer die Bedeutendste war (heute beherbergt sie den Presse-Weigelt Vertrieb). Die frühe Ortsgründung führte dazu, dass viele heute zu Mehltheuer gehörende Grundstücke sich auf Ober-fasendorfer Flur befinden. So z. B. das Hotel „Ludwigslust“ und das Gästehaus „Friedenshort“. Gleiches gilt für das kleinste Musikinstrumentenmuseum der Welt, welches sich in einem Wohnhaus befindet und mehr als 200 verschiedene Musikinstrumente vorstellt. Es ist mit einem Eintrag im Guinnessbuch verzeichnet.

 Postkarte ehemaliges Bahnhofsgebäude, Schule, Turmhaus

 

 

 

 

Wetter