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Rößnitz

Ortsansicht OT Rößnitz

Rößnitz wurde 1297 erstmalig urkundlich erwähnt: Am 27. Oktober 1297 bestätigen Heinrich der Ältere, Vogt von Plauen und sein Sohn Heinrich dem Deutschen Haus zu Plauen den Besitz eines Hofes zu Rosnitz, den ihr Bürger Kuno demselben letztwillig vermacht hat.

Rößnitz liegt ca. 6 km vom westlichen Stadtrand Plauens entfernt und ist an Werktagen mit dem Bus gut zu erreichen.

Die ersten auf exakten Vermessungen beruhenden Flurkarten datieren von 1840/41 und 1880. Sie sind für das Geschichtsverständnis recht informativ: In der südlichen Ortshälfte von Rößnitz dominierte das große Rechteck der Rittergutsgebäude mit einem ausgedehnten von einer Mauer umgebenen Baumgarten. An dessen östlicher und nördlicher Seite reihten sich die Häuser der Gutsfröner.

Die Schäferei, gelegen an der Straßengabelung Kloschwitz/Kobitzschwalde ist der älteste Ortsteil, was aber nicht belegt werden kann.

Auch der Ortsteil Eichigt in der Nähe der alten Tobertitzer Straße und am früheren Weg nach Schleiz war zunächst eine Fronhäuslersiedlung des Rittergutes. Der Name, abgeleitet vom naheliegenden Eichigtberg, setzte sich wohl erst allmählich durch.

Trotz zeitweise wüst liegender Güter war Rößnitz dauernd bewohnt. Die Einwohnerzahl bewegte sich seit dem 16. Jahrhundert und der Gegenwart zwischen 100 und knapp 300 Personen. Die meisten Einwohner hatte der Ort 1945/46. Plauener, die durch die Bombenangriffe Wohnung und Habe verloren hatten, und Kriegsflüchtlinge aus Ostpreußen und Schlesien fanden hier für einige Zeit eine sichere Unterkunft. Rößnitz war mit 164 Einwohnern bis 1998 die kleinste noch selbständige Gemeinde Sachsens.

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